Die 1980 JahreDie 1980 Jahre

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1980

Neuwahlen: Neuer 1. Vorsitzender wurde Robert Schoch, Apotheker und Inhaber der Schloß-Apotheke. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt.

Beim Heimatfest war das DRK wieder mit einem großen Sanitätsdienst und einem eigenen Festwagen am Start.

Heimatfest

1981

Beim Vereinspokalschießen wurde erneut der Pokal gewonnen.

1982

Bei der gemeinsamen Übung mit der Feuerwehr Sachsenheim wurde ein Verkehrsunfall simuliert.

1983

Bei der Blutspendeaktion im Oktober sprangen Auszubildende der Krankenpflegeschule des Krankenhauses Bietigheim-Bissingen und örtliche Arzthelferinnen als Helferinnen ein, da es an eigenen Helfern mangelte. So konnte die Blutspende mit zwischenzeitlich zwei festen Abnahmeteams doch durchgeführt werden. 324 Blutkonserven wurden an den Blutspendedienst übergeben.

1984

Der Umzug in den neuen Übungsraum, der in der Festhalle von der Stadt Sachsenheim eingerichtet und zur Verfügung gestellt wurde, konnte durchgeführt werden. Das DRK erhielt den Filmvorführraum als Übungsraum für die Bereitschaft und das JRK.

Für die Altpapiersammlung wurde eine feste Abgabestelle in einer Scheune eines DRK-Kameraden neu eingerichtet. Die Bürger konnten nach Anmeldung jederzeit Papier vorbeibringen.

Im Schloßhof fand eine gemeinsame Übung mit der Feuerwehr statt - aus dem brennenden Rathaus mussten Verletzte und Eingeschlossene gerettet und versorgt werden.

Das 25-jährige Vereinsjubiläum wurde mit einer Festveranstaltung in der Festhalle Großsachsenheim begangen. In diesem Rahmen wurden auch 44 Blutspender geehrt - darunter 1x für 40 Spenden und 8x für 25 Spenden. Der Festakt wurde vom Liederkranz begleitet. Zum Tanz spielten die „Night Birds“ auf. Hermann Miller, Ruth und Joachim Phillipps und Hans-Günther Eisenbeiß erstellten eine Vereinschronik.

1985

Der Industriepokal der Sportfreunde Großsachsenheim wurde vom 3. bis 6. Januar abgesichert.

Auch in diesem Jahr war der interne Faschingsball wieder ein tolles Erlebnis.

Bei der Altkleidersammlung im April wurden 3.534 kg gesammelt und im November der Sammelrekord von 5.400 kg erzielt.

Der Vereinsausflug mit 32 Aktiven und Familienangehörigen führte mit dem Sachsenheim-Sonderzug an den Schliersee.

Beim Heimatfest wurden inkl. dem Einholen des Festzuges 280 Dienststunden geleistet. Das DRK präsentierte sich beim Umzug mit einem selbstgebauten „Rettungsfahrzeug“ (2 Fahrräder mit innenliegender Trage).

Am 22. Juni wurde in Groß- und Kleinsachsenheim Altpapier gesammelt und eine 2. feste Annahmestelle auf der „Berndel“ eingerichtet.

An der Übung mit der Feuerwehr in Kleinsachsenheim anlässlich des 110. Jubiläums der Feuerwehr Kleinsachsenheim im Juli nahmen 10 Aktive teil.

Beim Vereinspokalschießen im Juli wurde der 1. Platz (50-Liter-Bierfass) gewonnen. Dieses und ein - auf dem selbstgebauten Elektrodrehgrill zubereitetes - Spanferkel garantierten das Grillfest im September.

Ein erneuter Hilfsgütertransport von Vaihingen nach Klodnitz (Polen) mit einem DRK-LKW des Kreis-
verbands wurde unternommen. Die Fahrer Rolf Seitz und Gerhard Schmid wurden an der polnischen Grenze allerdings abgewiesen, weshalb der Hilfszug erst nach Hof zurückfahren musste. Nach dem Umpacken durften die Hilfsgüter passieren. Aufgrund der immer stärkeren Schikanen wurden diese Fahrten leider eingestellt.

Heimatfest

1986

Das Jahr begann mit dem 4-tägigen Sanitätsdienst beim Industriepokal der Sportfreunde.

Im Februar konnten 38 Tonnen Altpapier gesammelt werden, im September nur noch 10 Tonnen und die langjährige Altpapiersammlungen wurden wegen Absatzschwierigkeiten leider eingestellt.

Im April wurden 3,38 Tonnen, im Oktober 3,9 Tonnen Altkleider gesammelt.

Die 1.-Mai-Wanderung mit 20 Aktiven und Familienangehörigen, eine Fahrt für 26 Aktive plus Familienangehörige mit dem DB-Sonderzug nach Regensburg, eine Busfahrt ins Theater Grötzingen und eine Wanderung auf dem Sachsenheimer Weg nach Spielberg stärkten die Kameradschaft.

Im Mai unterstützten die Aktiven die Feuerwehr Großsachsenheim bei der Schauübung anlässlich der Fahrzeugeinweihung.

Beim Pokalschießen im Juni starteten drei Mannschaften á vier Personen, das Bierfass wurde gewonnen. Das San-Grillfest Mitte September war wieder ein voller Erfolg.

Bei der Blutspende am 2. Oktober konnte der 10.000 Blutspender von Bereitschaftsleiter Rolf Seitz und Bereitschaftsleiterin Ruth Phillipps geehrt werden.

Die Bereitschaft übernahm am 25-jährigen Jubiläum des SVG die Bewirtung in der Festhalle.

36 Aktive leisteten 2.462 Dienststunden, es wurden sieben Kurse in Sofortmaßnahmen am Unfallort durchgeführt und in 220 Fällen Erste Hilfe geleistet.

1987

Das Jahr begann erneut mit einem 48-stündigen Sanitätsdienst beim Industriefußballpokal.

Die erste Jahreshauptversammlung seit 1980 mit Neuwahlen ergab: Vorsitzender Dr. med. Eugen Marggraf, stv. Vorsitzender Rolf Seitz, Kassier Horst Oberst, Schriftführer Joachim Phillipps. Bereitschaftsarzt Dr. med. Richard Abele. Bereitschaftsleiter Rolf Seitz, Bereitschaftsleiterin Ruth Phillipps, stv. Bereitschaftsleiter Gerhard Koch, stv. Bereitschaftsleiterin Bärbel Hummel. Jugendleitung Elke Peichl.

Der in der EWG eingelagerte Butterberg wurde teilweise aufgrund der Kältewelle als „Sozial-Butter“ freigegeben. In Sachsenheim verteilten die Aktiven im Februar 380 kg Butter aus diesen Beständen an Bedürftige.

Im April konnten 4.170 kg Altkleider gesammelt werden.

Anfang Mai ging der Ausflug mit dem DB-Sonderzug erneut an den Chiemsee.

Am 24./25. Mai hat das JRK am Kreiswettbewerb in Asperg teilgenommen. Die JRK-Gruppe aus Sachsenheim gewann in der Kategorie der bis 14-jährigen den 1. Platz.

Im Juni wurde ein Verkaufsstand aus Layher-Gerüstteilen und Planen erworben und beim Straßenfest gleich eingesetzt. Mit einer Blumenwurfbude, Losverkauf, Blutdruck messen, Sehtest und Sanitätsdienst fielen beim Straßenfest 660 Dienststunden an.

Beim Vereinspokalschießen im Juli wurde wieder das Bierfass gewonnen, standesgemäß wurde dieses bei einem Grillfest für die Aktiven und die Familienangehörigen im September konsumiert.

Im September beteiligte sich die Bereitschaft an einer Feuerwehr-Schauübung in der Burgfeldschule.

32 Aktive leisteten 2.994 Dienststunden, an sieben Erste-Hilfe-Kursen wurden 121 Teilnehmer und an sieben Kursen über Sofortmaßnahmen am Unfallort 141 Teilnehmer ausgebildet.

Blumenwurfbude am Straßenfest

1988

Im Januar ehrte Bürgermeister Stein bei der Blutspenderehrung 57 Blutspender, darunter 3x für 40 Spenden. Bei der April-Blutspende wurde mit 354 Spendenwilligen ein absoluter Rekord erreicht.

Der Vereinsausflug Anfang Mai führte 40 Teilnehmer für 2 Tage ins Altmühltal nach Enkering.

Beim Vereinspokalschießen wurde sowohl der Pokal als auch das Bierfass gewonnen. In gewohnter Weise standen das Bierfass und ein Spanferkel dann beim Helfer-Grillfest auf dem Speiseplan.

Trotz rückgängiger Einnahmen wurde eine Altkleidersammlung im November durchgeführt. 3,4 Tonnen konnten gesammelt werden, der Erlös stand allerdings in keinem Verhältnis zum Aufwand.

Für Dienstabende, Blutspendetermine, Sanitätsdienste und Ausbildung gingen 2.060 Stunden in die Statistik ein.

1989

Ausbildung mal anders: Teilnahme an der Tagung über Organtransplantation im März und einem Vortrag über Drogen durch einen Kriminalbeamten.

Mit 394 Spendenwilligen wurde ein erneuter Rekord bei der April-Blutspende erreicht.

Erstmalig übernahm das DRK die Bewirtung am Tag der offenen Tür bei der Gärtnerei Currle im April. Dies soll künftig immer im Wechsel mit der Feuerwehr stattfinden. Der Erlös war beachtlich.

Einige Aktive unterstützten den Ortsverein Bietigheim beim Sanitätsdienst auf der Landesgartenschau.

Anfang Juli wurde beim Vereinspokalschießen das Bierfass gewonnen und beim Helfer-Grillfest im September getrunken. Der Ausflug führte zum Flammkuchenessen ins Elsaß nach Betschdorf und Sessenheim. Unterwegs wurden verschiedene Töpfereien und die Ruine Fleckenstein besichtigt.

Am 29. September wurde das 30-jährige Vereinsbestehen mit geladenen Gästen und einem Sektempfang gefeiert. Es wurden acht Aktive und die drei verbliebenen Gründungsmitglieder geehrt.

Große Freude gab es über die Zusage von Bürgermeister Stein für einen Bauplatz für die benötigte Doppelgarage. Seither waren die Katastrophenschutzanhänger bei Kameraden untergestellt. Sobald die Garage erstellt werden kann, soll die Unterbringung zentral an einem Ort erfolgen.

Beim JRK übernahm Elke Peichl die Gruppenleitung vom seitherigen JRK-Leiter Ralf Horvath. Die Bereitschaft unterstützte das JRK erneut beim Stand auf dem Weihnachtsmarkt.

Für die Aktiven wurden Parkas beschafft.

2.325 Dienststunden wurden festgehalten, allein 770 Stunden für die Blutspende.